zusammengetragen von C. Bittner

Auch heuer boten wir unseren Absolventen, kurz bevor sie die Schule verlassen müssen, wieder zahlreiche Möglichkeiten, Lebensbereiche außerhalb des Unterrichts kennenzulernen und so zusätzliche Erfahrungen zu sammeln. Dieses Jahr gab es erneut ein breit gefächertes Angebot aus den Bereichen Sport (z. B. Fußball und Bowling), Kultur (z. B. Oper, Kunst und Kino), Soziales (z. B. Erste Hilfe und Besuch der Lebenshilfe in Freising) und Technisches (z. B. Führung in der Druckerei des Münchner Merkur). Neben inhaltlichen Informationen schätzten die Schüler auch die Tatsache, dass sie kurz vor dem „Ende“ ihres Schullebens an der Imma-Mack-Realschule nochmals fröhliche Gemeinschaftserlebnisse mit ihren Klassenkameraden hatten. Aber lest selbst…

Hier die Erfahrungsberichte aus den unterschiedlichen Kursen – verfasst von Schülern der 10d:

Bowling

Eine Gruppe von Schülern besuchte in Unterföhring das Bowlingcenter. Dort wurde die Gruppe in kleinere Teams eingeteilt, deren Mitglieder dann gegeneinander gespielt haben. Zudem haben wir dann genussvoll nebenbei Chicken Nuggets gegessen. Es war toll, am Schuljahresende noch einmal etwas mit seinen Klassenkameraden zu unternehmen!

Druckerei

An der Druckerei des Münchner Merkurs in der Dessauerstraße angekommen, erklärte uns die Führerin die Entstehung der verschiedenen Zeitungen und machte uns darauf aufmerksam, dass diese noch nicht lange auf allen Seiten vierfarbig (schwarz, rot, blau, gelb) gedruckt werden. Anschließend zeigte sie uns gewaltige Druckmaschinen. Die ersten 1000 Zeitungen landen übrigens im Altpapier, da die Maschinen bei jeder neuen Druckseite erst richtig eingestellt werden müssen. Des Weiteren sahen wir Massen an riesigen Papierrollen für die Zeitung, welche alle aus recyceltem Papier bestehen. Außerdem haben wir erfahren, dass die Zeitung meist nachts gedruckt wird, damit diese immer den aktuellen Themen entspricht. Erstaunt haben uns die riesigen Maschinen und die große Masse an Zeitungen.

Fußball

Eine Gruppe der Schüler nahm am Projekttag an dem Fußballturnier teil. Nachdem die vier Teams von den Teamkapitänen gewählt worden waren, konnten bei traumhaftem Wetter am Schulsportplatz sechs Spiele im Modus „jeder gegen jeden“ durchgeführt werden. Jeder hat mit großem Spaß mitgemacht und mit Ehrgeiz für seine Mannschaft gekämpft.

Kino

Wir schauten „Despicable Me 3“ (Ich, einfach unverbesserlich) auf Englisch an. Die Sprache stellte keine Barriere dar und der Film war sehr lustig: Es geht um den ehemaligen Bösewicht Gru, der auf die Seite der Guten gewechselt ist. Er lernt seinen Zwillingsbruder Dru kennen, der versucht, Gru wieder zum Bösewicht zu machen. Dies gelingt auch, denn Gru wird aus seinem eigentlichen Job gefeuert. Und es wird noch schlimmer: Die Minions kündigen ihm gegen Anfang des Films alle und müssen nach einigen Übertretungen gegen Gesetze ins Gefängnis. Dort reißen sie die Macht an sich und brechen aus. Der Film endet mit dem finalen Kampf der Brüder gegen einen Bösewicht, den das Discofieber der 80er Jahre gepackt hat.
Gut gefallen hat uns auch, dass wir mit vielen Schülern aus unterschiedlichen Klassen im Kino waren.

Kunstausstellung „Magic City“

In der Kunstausstellung, welche das Thema „Street Art“ hatte, haben wir neue und moderne Kunstwerke von verschiedenen Künstlern gesehen. Es gab z. B. Bilder, die nur aus einem Blickwinkel zusammenpassten oder die richtige Perspektive hatten. Die gesamte Geschichte der Graffiti-Sprayer wurde erklärt und wir konnten viele lustige Fotos machen. Alles in allem war es ein gelungener Ausflug, der uns viel Freude bereitet hat.

Erste Hilfe

Es war sehr informativ und belehrend, zudem ist dieser Kurs für den Führerschein wichtig. Wir haben auch gelernt, wie man in einer Notsituation handelt, um das Leben eines Menschen zu retten. Auch haben wir erfahren, dass auf der Autobahn bei Staubildung sofort eine Rettungsgasse zu bilden ist. Außerdem haben wir Techniken für eine Reanimation gelernt und ausprobiert: Zehn Minuten lang mussten wir zu zweit eine Puppe durch abwechselnd 30 Mal pumpen und zweimal beatmen reanimieren, was unglaublich anstrengend ist. Dennoch ist eine Reanimation bei Unfallopfern mit Herzstillstand sehr wichtig, denn ansonsten sinkt die Überlebenschance der Opfer rapide.
Vielen Dank an den Helfer vom Roten Kreuz für den spannenden Tag!

Lebenshilfe

Letzte Woche hatten wir die Möglichkeit, die Lebenshilfe in Freising zu besuchen. Dies ist eine Schule, auf die Kinder gehen, die eine Behinderung haben und sich dadurch auf einer anderen Schule schwertun würden.
Zuerst wurden wir von einer Schülerin durch das Schulgebäude geführt und bekamen Einblick in das Schulleben. Danach wurden wir in Zweiergruppen aufgeteilt und durften uns zwei Stunden lang am Unterricht verschiedener Jahrgangsstufen beteiligen. Beispielsweise durften zwei von uns den Schwimm- oder Ethikunterricht mitverfolgen. Es war ein sehr informativer Tag, den man auf jeden Fall nächstes Jahr wiederholen sollte.

Führung in der Oper

Eine Gruppe von Schülern hatte die Gelegenheit, eine Führung in der weltbekannten Münchner Staatsoper mitzumachen. Dabei wurde uns nicht nur erklärt, wann und mit welchem hohen Aufwand das berühmte Gebäude erbaut wurde, sondern auch, wie sich die Oper heute finanziert, wo die Kulissen gebaut werden und wie viele Menschen aus unterschiedlichsten Berufsfeldern dort arbeiten. Neben den prunkvollen öffentlichen Räumen warfen wir einen spannenden Blick hinter die Kulissen und sahen z. B. die Werkstatt auf der Bühne, den Raum der Souffleuse oder die Künstlergarderoben. Beim nächsten Opernbesuch werden wir auf ganz andere Dinge achten als bisher!