von Laurian Graef

Die diesjährige Spendenfahrt unseres Hausmeisters Laurian Graef ist nach Anina, Rumänien, gegangen.

Anina liegt im Westen von Rumänien und war ein wichtiges Zentrum des Steinkohlebergbaus. Der Ort Anina wurde 1860 als Siedlung angelegt und der Name geht zurück auf den Stadtteil Erlental, der als Gewerbegebiet zu dieser Zeit entstand. (Erle heißt auf Rumänisch Anin.) Hier haben sich vorwiegend nach dem Ersten und besonders nach dem Zweiten Weltkrieg Rumänen angesiedelt, die aus der Kleinen Walachei kamen.

Seit der Steinkohlebergbau eingestellt worden ist, ist die Zahl der arbeitslosen Bevölkerung sehr angestiegen. Infolgedessen sind viele Einwohner ausgewandert. Etliche der Verbliebenen haben keine Arbeit mehr und müssen von Sozialhilfe leben.

Laurian Graef und sein Sohn Christoph sind Anfang August nach Anina gefahren und haben dort mithilfe der Sozialarbeiter Hilfsgüter verteilt. Darin befanden sich vor allem die gesammelten Spenden von unseren Schülern und Lehrern. Aber auch die Kastulus Realschule Moosburg, an der Herr Korn inzwischen Schulleiter ist, hat sich an der Aktion beteiligt.

Vor Ort wurde ein Teil der hilfsbedürftigen Familien von Laurian Graef und seinem Sohn mit den Spenden versorgt. Weitere Hilfsgüter wurden im Rathaus deponiert und dort durch Sozialarbeiter verteilt.
Besonders die Kinder aus Anina haben sich sehr über die Schulranzen, Kleidungsstücke, Schuhe usw. gefreut. (Siehe Fotos!)

Dass diese Aktion in diesem Ausmaß möglich war, verdanken wir nicht nur den spendenfreudigen Eltern, Schülern und Lehrern, sondern auch weiteren Wohltätern wie Tom Wittmann, der Nachbarschaftshilfe Eching und der Firma Elektro Wagner.