von C. Bittner

Sebastian Kemnitzer, Reporter beim Bayerischen Fernsehen, gewährte den Schülerinnen und Schülern der 10f am 31. Januar Einblicke in die Arbeit der Medien.
Die Klasse erfuhr nicht nur, welche Tageszeitungen es gibt und dass die zwei größten – die Bildzeitung mit einer Auflage von gut zwei Millionen Exemplaren und die Süddeutsche mit etwa 350.000 Stück – stark an Lesern verloren haben, sondern entdeckte auch die Unterschiede zwischen Nachrichten im Fernsehen und Magazinen wie „Report München“, für das Kemnitzer arbeitet. So sind Nachrichten wertfrei und neutral, während Magazine – ähnlich wie Kommentare in der Zeitung – meinungsbildend sind.
Auch die tägliche Arbeit beim Fernsehen wurde thematisiert: „Hürden“ sind zum Beispiel, dass gerade bei investigativen Themen teilweise keine Interviewpartner gefunden werden, weil niemand zu dem Thema etwas sagen möchte. Manchmal gerät man auch in brenzlige Situationen (z. B. war Kemnitzer bei der Terrordrohung an Silvester an einem Münchner Bahnhof, um zu berichten). Und teilweise dürfen Rechercheergebnisse aus rechtlichen Gründen gar nicht veröffentlicht werden.
Alles in allem war der Vormittag sehr informativ und die 10f hat viel über die Arbeit der Medien gelernt. Wir danken Herrn Kemnitzer recht herzlich für seinen Besuch!