von C. Bittner

Am 04. und 05. Juli fanden auch heuer wieder zwei Projekttage statt, an denen die Schüler*innen, die am Ende ihrer Realschulzeit stehen und die stressigen Prüfungstage hinter sich haben, außerschulische Erfahrungen sammeln oder „fürs Leben lernen“ konnten.
Ein bunt gefächertes Programm bot eine breite Auswahl für allerlei Interessen: Geschichtliches und architektonisch Interessantes erfuhren die Teilnehmer der Stadtführung „Münchens Untergründe“, bei denen sie – teilweise – verborgene Orte der Stadt erkundeten. Motorradinteressierte kamen im BMW-Museum auf ihre Kosten und konnten sich schon einmal überlegen, für welche Maschinen es sich lohnt zu sparen. 🙂 Auch die ausgestellten Autos waren beeindruckend und besonders in der „Roadster-Abteilung“ kamen Erinnerungen hoch. Im „perfekten Dinner“ zeigten die Teilnehmer*innen in Kleingruppen ihre bereits hervorragenden Kochkünste und zauberten ein italienisches oder ein alpenländisches Menü, das von einer Jury aus Feinschmeckern der Lehrerschaft, des Sekretariats und des Hausmeisters fachkundig bewertet wurde. Unerlässlich fürs weitere Leben war selbstverständlich auch der Erste-Hilfe-Kurs, der großen Anklang fand – danke an die Johanniter! Im Fußball tobten sich die Mannschaften aus und kürten das Siegerteam; beim Töpfern entstanden wunderschöne Objekte und manch einer entdeckte sein handwerkliches und künstlerisches Talent. Auch im Kunstprojekt, bei dem Mappen gestaltet wurden, zeigte sich die Kreativität der Schüler*innen. Die Staatsoper beeindruckte auch heuer aufgrund des opulenten Baus und man erfuhr in der Führung spannende Fakten über adelige Besucher, die Technik hinter der Aufführung und die Herstellung der Kulissen. Beim Besuch der „Lebenshilfe“ in Freising, dem Haupthaus unserer Partnerklasse, erlebten die Schüler*innen, welche vielfältigen Möglichkeiten Menschen mit Behinderung haben, ihre Talente zu fördern. Kreative Fotografie, Kameratechnik und Nachbearbeitung standen im Mittelpunkt des Workshops „Fotografieren und Bildbearbeitung“. Den Alltag eines Werkfeuerwehrmannes konnte eine Schülergruppe ebenfalls erleben: Bei einem Besuch der Feuerwache Süd am Flughafen München standen nicht nur die 1000 PS starken Flugfeldlöschfahrzeuge auf dem Programm, sondern auch der Alltag im Schichtbetrieb und die Möglichkeit, nach der Realschule eine dreijährige Ausbildung als Werkfeuerwehrmann zu absolvieren.
Erneut durften wir also an diesen beiden erfolgreichen Tagen erleben, dass unsere Schüler aufgeschlossen, interessiert und talentiert sind. Ganz herzlich möchten wir uns bei den engagierten Lehrkräften bedanken, die die Projekte und Workshops angeboten haben, sowie bei der Lebenshilfe Freising, den Stadtführern und den Johannitern.