Carmen“ wird auf der Webseite der Bayerischen Staatsoper wie folgt kommentiert: „Auf in den Kampf! Mitreißende Rhythmen, hinreißende Melodien. Zwei Machos und eine starke Frau: Carmen – dazu die Hitze Spaniens. Der richtige Mix für Lust und Tod.“ „Ein in höchstem Maße unmoralisches Werk“, verriss man die Uraufführung. Stimmt! Und das ist gut so. Bizets Meisterwerk zieht in den Bann.“ (https://www.staatsoper.de/stueckinfo/carmen/2019-02-25-19-00.html)

Das Stück spielt in Sevilla (Spanien), wo sich Soldaten ihre Zeit damit vertreiben, die schönen Arbeiterinnen einer Zigarettenfabrik zu bewundern. Unter ihnen die verführerische Carmen, eine stadtbekannte Zigeunerin. Im Laufe der Aufführung zeigt sich, dass Carmen viele Liebschaften hat, so auch mit dem Soldaten Don José und dem Stierkämpfer Escamillo. Dies führt natürlich zu Eifersucht, Drama und schließlich zum Tod Carmens.

Insgesamt 30 Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Jahrgangsstufen besuchten gestern Abend zum ersten Mal in ihrem Leben eine Oper. Entsprechend neugierig waren sie auf das Gebäude der Bayerischen Staatsoper und natürlich auf die Inszenierung. Bereits in der Pause kristallisierte sich heraus, wem die Oper weniger zusagte, aber auch wen sie begeistern konnte, denn einige Diskussionen über die einzelnen Figuren und über die Darstellung wurden angeregt. Schließlich waren fast alle Jugendlichen davon angetan, dass man dem Orchester zusehen kann, wie dieses die Handlung und die Darsteller auf der Bühne begleitet.

Insgesamt betrachtet war es ein sehr schöner Abend, der viele neue Erfahrungen mit sich brachte und spät wieder in Eching endete.