Endlich sind die Eisheiligen vorbei und wir müssen nicht mehr mit Nachtfrösten rechnen. Jetzt kann man also auch all das pflanzen und sähen, was etwas mehr Wärme braucht. Dazu gehören unter anderem Bohnen, die sehr leicht zu ziehen sind, meistens schön blühen und am Ende auch noch eine kleine Mahlzeit abgeben.

Auch hier hilft uns Origami weiter. Denn die Samen brauchen zur Anzucht zunächst nur einen kleinen Topf, mit dem man das Pflänzchen später in einen größeren Topf oder in ein Beet setzen kann. Da eignet sich Zeitungspapier von den Tageszeitungen, weil es später gut verrottet und durchwurzelt werden kann.

Hier also eine Anleitung, wie man aus einem Zeitungsblatt (mindestens etwa 25cm breit und 35 cm hoch) ein Pflanztöpfchen falten kann:

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Das fertige Töpfchen wird mit Erde befüllt. In die Mitte drückt man eine etwa 2 cm tiefe Kuhle. Dahinein legt man eine Bohne (besonders schön sind Feuerbohnen) und füllt die Erde wieder auf. Das Töpfchen sollte man auf einen wasserfesten Unterteller stellen und täglich gießen.

Nach ein paar Tagen sollte ein Bohnenkeimling zu sehen sein. Wenn daraus ein kräftiges Pflänzchen gewachsen ist, das deutlich mehr als nur zwei Blätter hat, kann man es an seinen endgültigen Bestimmungsort setzen. Manche Bohnen, wie auch die Feuerbohne, sind Kletterpflanzen und brauchen dann ein Rankgerüst.

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(weitere Origami-Faltanleitungen findet Ihr auch unter der Rubrik „Origami“, auf der Startseite rechts oben)